| 1991 - Winterzeit ist Bastelzeit - Fliegen - Warum das? |
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Es begann wie es immer beginnt,..... Im falschen Moment und unter denkbar miserablen Voraussetzungen. Peter Hoffmann, den Oldies als F3b-E- Spezie bestens bekannt, sprach mich an einem trüben Tag im Oktober 89 einmal an. Es muss ein besonders trüber Tag gewesen sein, denn er wollte mich zur Teilnahme am Winterpokalwettbewerb überreden. Ich muss vorausschicken, dass ich bis dato nur "Thermik" vom Hang oder von Motormodellen durch "ziehen" am Höhenruder kannte. Also vergingen zwei arbeitsreiche Jahre bis die Hornhaut wieder weich und der Flamingo fertig war. Immerhin kannten wir die Kommandos "Landung jetzt" und die " Zeit läuft" bestens. Nur mit der Praxis haperte es noch. Aber die sollte ja nun auch noch für mich beginnen. Wie schon in vielen Jahren davor begann so ein Winterpokal in den grauesten Wochen im November in Norderstedt. Und wie auch immer viel zu früh noch vor dem Frühstück um 8:15 Uhr. Garnichts für Brötchenliebhaber wie mich. Aber die Thermosflasche sorgte für die nötige Wärme. Ganz ohne Prozente! Doch nun begannen auch mir die Nerven zu flattern, aber glücklicher Weise zeigten auch einige von den "Älteren" was Nerven sind. Wichtig war nur, den ersten Durchgang zu punkten, das beruhigt ungemein. Auch waren ja noch unsere Senioren da. Günter Zenker, Joachim Kärgel und ich bildeten den Kern. Wenn wir auch unsere lieben Probleme mit dem Laufstart hatten. Aber gestartet sind wir immer. Nicht so gut und so hoch wie die Cracks der F.A.G., dafür hielten wir uns an das Motto: Hier muß doch Thermik zu finden sein! Entweder war der Himmel zu grau, der Wind zu stark, die Brille nass oder ich zu blöd. Immer, oder fast immer hatten wir unsere Probleme mit den 200 Sekunden, und die Zielkreislandung sollte auch noch passen. Das war zuviel. Also keine langen Ausreden und auch kein Geschimpfe auf das Gerät, aller Anfang ist schwer. Bei der Abrechnung bei Kaffee und Kuchen in Niendorf, d.h. nach dem 4. Wettbewerb ( Niendorf, Kaltenkirchen, Norderstedt und F.T.G.) war ein stolzer 12. Platz von ca. 20 Teilnehmern meiner. Nicht besonders toll, aber ein Anfang.
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